SPD Ortsverein Neuberg


Christoph Degen

Veröffentlicht am 4. März 2006 von Stefan Schneider

Portrait zur Kommunalwahl 2006

Persönliches und Arbeit:

Mein Name ist Christoph Degen (25). Seit 7 Jahren lebe ich in Neuberg und bin dort seit 2002 in der Gemeindevertretung. Nach meinem Abitur (1999) habe ich meinen Zivildienst an der Friedrich-Fröbel-Schule in Maintal absolviert. 2005 habe ich mein Studium des Lehramts an Förderschulen beendet und ein 3-monatiges Praktikum in Botswana (Afrika) absolviert. Derzeit arbeite ich an meiner Doktorarbeit an der Universität Frankfurt.

Vereine:
Geschichtsverein Neuberg
SPD Neuberg

über Neuberg hinaus:
Verband Sonderpädagogik
GEW

Warum ich für die SPD-Neuberg und die SPD Main-Kinzig kämpfe:

Als einer der jüngsten Kandidaten für den Kreistag und die Gemeindevertretung ist Jugendpolitik selbstverständlich eines der Gebiete, für die ich mich einsetzten möchte. Dazu zähle ich neben dem Ausbau von Freizeitangeboten, Mobilität wie auch der Drogen- und Suchtprävention insbesondere die aktive Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Ich will Ansprechpartner für alle jungen Menschen in der Kommune sein und deren Interessen vertreten.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner politischen Arbeit ist auch die Sozialpolitik. Durch mein Studium der Sonderpädagogik und meine langjährigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen kenne ich die Nöten und Sorgen vieler Betroffener. Beispielsweise hat sich die Sozialgesetzgebung im Bereich der Rehabilitation in den letzten Jahren massiv verändert. Hier besteht noch viel Beratungsbedarf. Dafür, aber u. a. auch für mehr Barrierefreiheit und ein kontinuierliches Angebot an
Fördereinrichtungen, möchte ich mich einsetzen.

Als angehender Förderschullehrer liegt mir selbstverständlich auch die Bildungspolitik besonders am Herzen. Hier stehe ich für die Prinzipien der Bildungsgerechtigkeit und der individuellen Förderung jedes Kindes von Anfang an. Schulschließungen und eine Beteiligung der Eltern an den Kosten der Schülerbeförderung wie von der CDU-Landesregierung gefordert, lehne ich ab. Nur ein flächendeckendes und kostenfreies Schulangebot auch im ländlichen Raum gewährleistet gleich Chancen für alle. Der Ausbau von
Ganztagesschulen im MKK muss weiter voran getrieben werden. Für Ganztagesschulen sprechen nicht nur pädagogische Argumente sondern diese sind auch eine wesentliche Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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