SPD besucht Neuberger Gastronomie – Heute: Up Town

Die SPD-Vorstandsmitgliedern Jörn Schachnter und Michèle Richter sprachen mit Erol Ilhan über die Situation im Up Town.

Die Korona-Krise trifft die Gastronomen in Neuberg – jedoch ganz unterschiedlich. Während die einen ihr Angebot umstellen müssen, müssen die andren die Türen komplett geschlossen lassen. Daher informiert sich die Neuberger SPD bei den ortsansässigen Lokalbetreibern über deren Lage.

Mehrere Wochen stehen im Up Town die Stühle nun schon auf den Tischen. Seit 17 Jahren betreibt Erol Ilhan nun schon die Kneipe an der Rüdigheimer Straße, aber sowas habe er noch nie erlebt. Mit den SPD-Mitgliedern Michèle Richter und Jörn Schachtner sprach er über die aktuelle Situation.

Als er 2003 seine Kneipe eröffnete, sei der Anfang etwas schwer gewesen, aber er sei gut angekommen, erinnert sich Ilhan. Früher war er Anlaufstelle für die Fußballer nach dem Training. „Mittlerweile habe ich viele Stammgäste, hier wird viel Dart gespielt und Turniere ausgetragen“, so der Kneipeninhaber. Auf Nachfrage von Richter bestätigte er, dass er Soforthilfen beantragt habe, da er aber laufende Kosten habe, könne es so nicht lange weitergehen. Als reines Schanklokal habe er derzeit komplett geschlossen, die laufenden Kosten bleiben aber. „Gerade der Bereich der Gastronomie ist sehr hart betroffen. Wir hoffen daher auf baldige Lösungen für alle jene, die derzeit schließen müssen“, sagt Richter und Schachtner fügt hinzu: „Gastronomiebetriebe, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt öffnen können brauchen auch weiter finanzielle Hilfen, die ihnen eine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit nach dem Ende der Krise ermöglichen.“ Hier sieht er auch das Land Hessen in der Verantwortung einen „Fahrplan“ zu erstellen.

Ilhanh hofft im Juni wieder öffnen zu können. Die Arbeit vermisse er sehr, denn für die Gastronomie habe er sich vor einigen Jahren ganz bewusst entschieden. Angefangen mit einem Imbiss in Hanau, hat er dann das Leben als Kneipier für sich entdeckt. „Für so einen Job muss man geboren sein, das macht man nicht einfach so.“ Mal sei man der Zuhörer an der Bar, mal Streitschlichter, mal der, der andere aufmuntert – alles an einem Abend. „Mir macht diese Arbeit spaß und ich will sie auch noch ein paar Jahre machen. Wenn alles vorbei ist und ich wieder öffnen darf, wird das auch gefeiert. “, so der Kneipeninhaber. Schachtner und Richter sagten Ihr Kommen zur Wiedereröffnung bereits zu.